Allgemeine Geschäftsbedingungen

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Lucais Sewell

1. Geltungsbereich

Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche von Lucais Sewell (Auftragnehmer) übernommenen Leistungen und ersetzen jegliche vorhergehenden Vereinbarungen. Sie treten mit Annahme des Angebots durch den Kunden in Kraft, soweit nicht bei Auftragserteilung etwas anderes ausdrücklich und schriftlich vereinbart wird oder gesetzlich unabdingbar vorgeschrieben ist.

Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers sind für den Auftragnehmer nur verbindlich, wenn er sie ausdrücklich und schriftlich anerkannt hat.

2. Umfang des Auftrags

Die Übersetzung bzw. das Lektorat wird nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung sorgfältig ausgeführt. Der Auftraggeber erhält die vertraglich vereinbarte Ausfertigung der Übersetzung bzw. des Lektorats.

3. Mitwirkungs- und Aufklärungspflicht des Auftraggebers

Der Auftraggeber hat den Auftragnehmer rechtzeitig über besondere Ausführungsformen der Übersetzung bzw. des Lektorats zu unterrichten. Ist die Übersetzung bzw. das Lektorat für den Druck bestimmt, hat der Auftraggeber dem Auftragnehmer einen Korrekturabzug zu überlassen.

Informationen und Unterlagen, die zur Erstellung der Übersetzung bzw. des Lektorats notwendig sind, hat der Auftraggeber unaufgefordert und rechtzeitig dem Auftragnehmer zur Verfügung zu stellen. Fehler, die sich aus der Nichteinhaltung dieser Obliegenheiten ergeben, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.

4. Angebot und Lieferfrist

Auf Grundlage der zu bearbeitenden Dokumente und notwendigen Informationen erstellt der Auftragnehmer ein Angebot, das 14 Tage lang gültig bleibt.

Die Lieferfrist für die Übersetzung bzw. das Lektorat ist im Angebot festgelegt und beginnt mit der Empfangsbestätigung der Bestellung.

5. Vergütung

Die Vergütung ist 14 Tage nach Rechnungstellung fällig.

Der Auftragnehmer kann bei Neukunden oder bei umfangreichen Übersetzungen Vorkasse bzw. einen Vorschuss verlangen. Die Bezahlung erfolgt per Banküberweisung oder Paypal. Die Gebühren sind vollständig vom Auftraggeber zu tragen.

Kommt der Auftraggeber in Zahlungsverzug, kann der Auftragnehmer die Lieferung ausstehender Leistungen von der vorherigen Begleichung der geschuldeten Zahlungen abhängig machen. Die Übersetzung bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers. Bis dahin hat der Auftraggeber kein Nutzungsrecht.

Zusätzlich berechnet wird der Aufwand, der (a) durch fehlerhafte oder nicht eindeutige Ausgangstexte, (b) durch Änderungen am Ausgangstext von Seiten des Kunden nach Auftragserteilung oder (c) aufgrund stilistischer oder lexikalischer Änderungswünsche des Kunden nach der Lieferung entsteht. Diese zusätzlichen Leistungen werden mit 60 EUR netto pro Stunde in Rechnung gestellt.

6. Stornierung

Tritt der Auftraggeber nach der Angebotsannahme vom Vertrag zurück, hat er bereits ausgeführte Leistungen zu 100%, noch ausstehende zu 50%, mindestens aber 25% des Auftragsvolumens zu bezahlen.

7. Mängelbeseitigung

Der Auftragnehmer behält sich das Recht auf Mängelbeseitigung vor. Der Auftraggeber hat Anspruch auf eine Beseitigung von möglichen, in der Übersetzung enthaltenen Mängeln. Der Anspruch auf Mängelbeseitigung muss vom Auftraggeber unter genauer Angabe des Mangels innerhalb von 7 Tagen nach der Lieferung geltend gemacht werden.

8. Berufsgeheimnis

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, Stillschweigen über alle Tatsachen zu bewahren, die ihm im Zusammenhang mit ihrem Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden.

9. Haftung

Der Auftragnehmer haftet bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz. Die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit tritt nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten ein. In keinem Fall können stilistisch motivierte Reklamationen zu Ansprüchen gegen den Auftragnehmer führen. Der Auftragnehmer haftet höchstens im Umfang des jeweiligen Auftragswerts.

Der Auftragnehmer lehnt jegliche Haftung im Falle fehlerhafter oder nicht eindeutiger Ausgangstexte ab. Der Auftraggeber hat die Übersetzung/das Lektorat auf ihre/seine Richtigkeit zu prüfen.

Der Auftragnehmer haftet nicht bei Lieferungsverzögerungen auf Grund technischer Schwierigkeiten oder höherer Gewalt.

Der Auftraggeber hat sicherzustellen, dass er die Rechte an den fraglichen Dokumenten besitzt. Der Auftragnehmer kann in diesem Zusammenhang nicht haftbar gemacht werden.

10. Anwendbares Recht

Für den Auftrag und alle sich daraus ergebenden Ansprüche gilt deutsches Recht. Gerichtstand ist Pankow (Berlin, Germany).

Die Wirksamkeit dieser Auftragsbedingungen wird durch die Nichtigkeit und Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen nicht berührt.

Stand: 15. Januar 2013